100 Jahre Volkshochschulen


Die ersten Volkshochschulen in Deutschland werden 100 Jahre alt.

Die Idee der "Volkshochschule" feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. Auch wenn die Wurzeln der Volkshochschulen bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen und viele Einrichtungen ihre individuelle Gründung in unterschiedliche Jahre datieren, so ist das 100 Jahre-Jubiläum für alle rund 900 Volkshochschulen in Deutschland von Bedeutung. Das Jahr 1919 setzt den Grundstein für die Entwicklung der Weiterbildung in öffentlicher Verantwortung, die seither konstituierend ist für Volkshochschulen: Artikel 148 der Weimarer Verfassung forderte alle staatlichen Ebenen dazu auf, das Volksbildungswesen einschließlich der Volkshochschulen zu fördern.

Die Weiterbildung erhielt damit erstmals Verfassungsrang und wurde zum integralen Bestandteil des öffentlichen Bildungssystems. Dies löst deutschlandweit eine Welle von Volkshochschulgründungen aus. In keinem anderen Jahr der deutschen Geschichte wurden so viele Volkshochschulen gegründet. Das Jubiläum in diesem Jahr bietet für die gesamte Volkshochschulfamilie die einmalige Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und öffentlich sichtbar zu machen: mit ihrer einzigartig vielseitigen Angebotspalette sind Volkshochschulen vor Ort die erste Adresse in Sachen Weiterbildung.

Im Rahmen einer Festveranstaltung „100 Jahre Volkshochschule“ am 13. Februar 2019 in Frankfurt/Main hielt Professor Dr. Dr. h.c. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, eine Rede über den Bildungsauftrages des Grundgesetzes. Den Wortlaut finden Sie hier.

Weitere Informationen zum 100-jährigen Jubiläum und den damit verbundenen bundesweiten Aktionen der Volkshochschulen finden Sie auf dieser Website.


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