Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen

Bildungsurlaub (genauer: "Freistellung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW") dient der beruflichen und politischen Weiterbildung von ArbeitnehmerInnen. Diese dürfen während der Arbeitszeit Weiterbildungskurse besuchen, die nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) als "Bildungsurlaub" anerkannt sind. Letzteres regelt auch den Umfang des Bildungsurlaubes (maximal 5 Tage pro Jahr).

Bei einem Bildungsurlaub handelt es sich um eine bezahlte Freistellung. Dies bedeutet, dass ArbeitnehmerInnen während der Teilnahme an einem Bildungsurlaub weiterhin Lohn bzw. Gehalt beziehen. Hingegen müssen anfallende Reise- und Seminarkosten (Kursgebühren) von den Teilnehmenden selber übernommen werden.

Weitere Informationen zum Gesetz sowie Hilfe und Anregungen rund um das Thema Bildungsurlaub, aktuelle Veranstaltungen und vieles mehr finden Sie unter www.bildungsurlaub.de, beim Deutschen Gewerkschaftsbund oder (für NRW) bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Letztere führt uns (Stand: 15.08.2024) als anerkannte Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung im Bezirk Düsseldorf.

Nachfolgend finden Sie die Kurse der VHS Goch, die die gesetzlichen Kriterien als "Bildungsurlaub" erfüllen. Sie erhalten von uns auf Antrag die erforderlichen Kursinformationen für Ihren Arbeitgeber. Bitte legen Sie diese bis spätestens 6 Wochen vor Kursbeginn Ihrem Arbeitgeber vor.

Bei Fragen zu den Kursen wenden Sie sich gerne an uns!

Kursdetails

261-1014G Scrollen in die Radikalisierung?
Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche

Beginn Di., 05.05.2026, 18:30 - 20:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Elvira Neuendank (VHS)
Infomaterial Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.
Landeszentrale für politische Bildung NRW
Landeszentrale für politische Bildung NRW


Themenschwerpunkt: Rechtsextremismus und Islamismus


Soziale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, Information und Unterhaltung – und prägen zunehmend politische Meinungsbildungsprozesse. Doch neben Chancen birgt die digitale Welt auch erhebliche Risiken: Extremistische Akteure nutzen digitale Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube, um Jugendliche emotional anzusprechen, politische Botschaften zu vermitteln und sie schrittweise in radikale Denk- und Deutungsmuster hineinzuziehen.

Das birgt Gefahren für die demokratische Einstellung und Haltung junger Menschen – und stellt insbesondere Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor die Aufgabe, junge Menschen im Umgang mit extremistischen Online-Inhalten zu stärken.

Die 90-minütige Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung NRW zeigt anhand aktueller Beispiele extremistische Online-Strategien im islamistischen und rechtsextremen Spektrum und deren Wirkungsweisen auf Jugendliche auf und stellt pädagogische Handlungsansätze sowie geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Prävention vor.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte, die im pädagogischen Kontext mit jungen Menschen arbeiten, sowie an alle weiteren Interessierten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Digitaler Extremismus. Weitere Termine finden Sie auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung NRW




Kursort

Goch; Ev. Begegnungshaus; M4

Markt 4
47574 Goch

Termine

Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Di., 05.05.2026 18:30 - 20:00 Uhr Markt 4, Goch; Ev. Begegnungshaus; M4