Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen
Bildungsurlaub (genauer: "Freistellung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW") dient der beruflichen und politischen Weiterbildung von ArbeitnehmerInnen. Diese dürfen während der Arbeitszeit Weiterbildungskurse besuchen, die nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) als "Bildungsurlaub" anerkannt sind. Letzteres regelt auch den Umfang des Bildungsurlaubes (maximal 5 Tage pro Jahr).
Bei einem Bildungsurlaub handelt es sich um eine bezahlte Freistellung. Dies bedeutet, dass ArbeitnehmerInnen während der Teilnahme an einem Bildungsurlaub weiterhin Lohn bzw. Gehalt beziehen. Hingegen müssen anfallende Reise- und Seminarkosten (Kursgebühren) von den Teilnehmenden selber übernommen werden.
Weitere Informationen zum Gesetz sowie Hilfe und Anregungen rund um das Thema Bildungsurlaub, aktuelle Veranstaltungen und vieles mehr finden Sie unter www.bildungsurlaub.de, beim Deutschen Gewerkschaftsbund oder (für NRW) bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Letztere führt uns (Stand: 15.08.2024) als anerkannte Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung im Bezirk Düsseldorf.
Nachfolgend finden Sie die Kurse der VHS Goch, die die gesetzlichen Kriterien als "Bildungsurlaub" erfüllen. Sie erhalten von uns auf Antrag die erforderlichen Kursinformationen für Ihren Arbeitgeber. Bitte legen Sie diese bis spätestens 6 Wochen vor Kursbeginn Ihrem Arbeitgeber vor.
Bei Fragen zu den Kursen wenden Sie sich gerne an uns!
261-3016X Venenleiden: Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten
| Beginn | Do., 21.05.2026, 19:00 - 20:00 Uhr |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
VHS Böblingen |
| Infomaterial | Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden. |
Venenerkrankungen nehmen stetig zu. Ungefähr jeder siebte Deutsche leidet an einer behandlungsbedürftigen Venenerkrankung.
Symptome können zunächst optisch störende Krampfadern oder Besenreiser sein. Unbehandelt treten bei ausgeprägten Befunden Schmerzen und Hautveränderungen auf; Komplikationen wie Thrombosen oder offene Beine drohen. Selbst junge Menschen sind betroffen, Frauen dreimal häufiger als Männer.
Der Referent wird in seinem Vortrag insbesondere darauf eingehen, was der Einzelne selbst zur Vorbeugung tun kann, wann eine Vorstellung beim Venenspezialist sinnvoll ist, welche Untersuchungen erfolgen und welche Therapieverfahren zur Verfügung stehen.
Dabei werden neben der klassischen Operation mit Venenziehen ("Stripping") insbesondere die modernen schonenden Verödungsbehandlungen, mikrochirurgische schnittfreie Methoden, Radiowellen- und Laserbehandlungen sowie der Venenkleber vorgestellt. Diese minimal-invasiven Behandlungen sind schmerzarm, sehr sicher und daher ambulant teilweise nur in örtlicher Betäubung durchführbar.
Referent
Dr. med. Martin Mory
Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie, Leonberg
Hinweis
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung nur bis zum 19.05.2026 möglich.
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in Kooperation mit der VHS Böblingen
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Kursort
online
Termine
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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| Do., 21.05.2026 | 19:00 - 20:00 Uhr | online |


